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Politik meets Distance-Learning part 2

Nach dem spannenden und sehr ertragreichen Video-Meeting mit Justizministerin Alma Zadic im Herbst folgte nun im Rahmen des Geschichtsunterrichts ein weiteres virtuelles politisches Meeting – dieses Mal allerdings nicht mit einer Person aus der Regierung, sondern mit einer prominenten Vertreterin aus der Opposition. Die NEOS-Parteivorsitzende Beate Meinl-Reisinger stand den Schülerinnen und Schülern der 2AK und 2BK am 3.3. Rede und Antwort

Wiederum war auch das inhaltliche Spektrum weitreichend. Begonnen mit dem persönlichen Werdegang und dem „Alltagsspagat“ zwischen Spitzenpolitikerin und Mutter erstreckte sich das Gespräch weiter über aktuelle innenpolitische Geschehnisse, Verschwörungstheorien in sozialen Medien, Parteispenden, die WKSTA, sowie zukünftige klimapolitische Anforderungen. Die Schülerinnen und Schüler konnten vor allem im Kontext der aktuellen politischen Debatte rund um die Covid-Maßnahmen einen Einblick in die Zusammenarbeit zwischen Koalition und Opposition gewinnen.

Meinl-Reisinger sieht Politikerinnen und Politiker nicht als „die besseren Menschen“ und die heutige Jugend nicht als „lost generation“. „Solidarität, Resilienz, Kreativität, Zuversicht und Selbstorganisation“ seien wesentliche positive Aspekte, die die Jugendlichen aus dem vergangenen Jahr mitgenommen haben. Nun müsse jedoch wieder nach vorne geblickt werden. „Der Mensch als soziales Wesen muss wieder in den Mittelpunkt rücken.“

Nach rund eineinhalb Stunden musste die NEOS-Klubobfrau dann wieder zurück in die politische „Realität“ und begab sich auf den Weg zu einem Gespräch ins Gesundheitsministerium. Kurzerhand wurde ob des großen Diskussions- und Fragewillens der Schülerinnen und Schüler spontan noch ein weiterer Termin, speziell zur Thematik „Bildungspolitik“, vereinbart.

Möglich gemacht wurde die Videokonferenz abermals durch die Organisation schuelerInnen.gestalten.wandel. Danke hierfür an Herrn Bitsios!